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Laß
dich erinnern. Lieder
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Bibliografische
Angaben
Klappentext
Leseprobe
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| Bibliografische
Angaben |
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Gebundene Ausgabe
Verlag Neues Leben, Berlin 1. Auflage 1987, 2. Auflage 1989
155 S.; 21 cm ISBN 3-355-00384-0 geb.: M 7.80
nicht mehr erhältlich
Schlagworte: Lyrik, Lieder
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| Klappentext |
Laß dich erinnern
wie wir schliefen
da draußen war es hell und Nacht und wieder Licht
Laß dich erinnern
ob da Gewesne oder Kommende uns riefen
wir dachten ihrer und auch wieder nicht
Laß dich erinnern
an den Flieder
wir blickten zwischen Worten suchend zu ihm hin
Laß dich erinnern
von allem Leben holten wir uns Bilder wieder
so komm, hieß das, nimm mich als einzig hin
Laß dich erinnern
wir wir trieben
wir hielten uns und hatten selber doch kaum Halt
Laß dich erinnern
es war der Augenblick, sich ganz zu lieben
so leicht, wie ich die Hände um dich falt
O laß dich erinnern |
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| Leseprobe |
Die ersten Schritte auf dem
Seil
die waren noch unglaublich leicht
drüber des Himmels blauer Teil
drunter dein Blick, der keinem gleicht
So schöne Augen auf mir
und eine Stimme, die mutig macht
ich war noch weit entfernt von dir
ich habs gewagt und du hast nicht gelacht
Die ersten Schritte auf dem Seil
sah straff gespannt von unten aus
komm ich darüber, bleib ich heil
nimmst du mich an vor deinem Haus
So schöne Augen auf mir
und eine Geste, die lockt mich hin
meint, komm doch näher, ich bin hier
sei du so mutig, wie ich es nicht bin
Die ersten Schritte auf dem Seil
fiel fast mein Herz und stürzte ab
drunter so schroff, so weit, so steil
daß ich mich da gehalten hab
So schöne Augen auf mir
und eine Angst auch, die hielt mich fest
hilf oder laß es, ich komm zu dir
wenn du mich nur dann nicht fallen läßt
---
Als ich
fortging, war die Straße steil
kehr wieder um
red ihr aus um jeden Preis
was sie weiß
Als ich fortging, war der Asphalt heiß
kehr wieder um
nimm an ihrem Kummer teil
mach sie heil
Als ich fortging, warn die Arme leer
kehr wieder um
machs ihr leichter, einmal mehr
nicht so schwer
Als ich fortging, kam ein Wind so wach
warf mich nicht um
unter ihrem Tränendach
war ich schwach
Nichts ist von Dauer
was keiner recht will
auch die Trauer wird dann sein
schwach und klein |
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